Der Drache von Villmergen

Sie näherten sich in vielen Stunden Arbeit Jagt Kleider aus langen scharfen Dornen und rüsteten messerscharfe Speere zum Drachen Kampf. Dann zogen sie aus und schritten bewaffnet mit ihren Dornen Kleider durchs Dorf dem Wald zu.

Im dunklen Wald ob Villmergen hauste vor langer Zeit ein böser Drache. Die Dorfleute wurden von dem grausigen Tier oft erschreckt, wenn sie in den Wald mussten. Guntram und Baltram, zwei beherzte Burschen, hörten von dem Ungeheuer und planten, den Drachen zu töten.

Als sie sich dem Drachenloch näherten, zischte der Drache heraus und riss sein gewaltiges Maul auf. Doch die beiden mutigen Brüder liessen sich nicht schrecken und rückten dem Ungeheuer zu Leibe. In wildem Kampf erlegten sie das Untier, und Villmergen war vom Drachen befreit.

Anm. Eine tief eingeschnittene Stelle im Tälchen des Hinterbaches zwischen Villmergen und Büttikon heisst heute noch Drachenloch, Drachtenloch